Endstand:        24:27

Halbzeit:          13:15

 

HSG Hungen/Lich: Rika Schneider; Leni Nathes (3), Emma Niebergall (2), Selina Lotz (3), Gretha Nau (5), Jana Haas (9/4), Lilia Lehmann (1) und Gloria Haller (4)

 

Die Gastgeber waren in der Sporthalle Kassel-Waldau wie in der vergangenen Saison ein spielstarker und unbequemer Gegner für den Tabellenführer aus Mittelhessen. Zwar führte Dittershausen beim 2:1 kurz nach Spielbeginn bereits letztmals in einer hochklassigen Partie, aber Hungen/Lich konnte sich über das gesamte Match nicht richtig befreien: Nach dem 13:13 kurz vor der Pause war Dittershausen beim 23:24 fünf Minuten vor Spielende immer noch dicht an den Punkten. Erst ein Dreierpack von Jana Haas bedeutete den Sieg für die HSG Hungen/Lich. Deren Trainer Christian Haas und Ulli Will fiel ein Stein vom Herzen: "Das war ein Big Point beim letztjährigen Vizemeister und Final-Four-Teilnehmer. Dittershausen war sehr gut eingestellt und hat uns alles abverlangt. Mit vielen Defenivaktionen unserer Mädels sind wir alles andere als zufrieden! Aber wir haben unsere weiße Weste behalten und unsere vier Verfolger werden sich noch gegenseitig Punkte abnehmen. Wir sind auf Kurs!"

Endstand:        31:35
Halbzeit:          13:16
 
HSG Hungen/Lich: Rika Schneider; Lotte Bodach, Luise Bodach, Leni Nathes (6), Emma Niebergall (5), Selina Lotz (3), Meileen Schäfer (5), Gretha Nau (4), Jana Haas (12/5) und Gloria Haller.
 
Der TV Idstein war in der Sporthalle am Hexenturm der erwartet schwere Gegner für die HSG Hungen/Lich. Erstmals in dieser Saison wurden die Schützlinge von Christian Haas und Ulli Will ordentlich gefordert. Und dabei offenbarten sich bei allem Respekt für die taktisch clever agierenden "Junghexen" doch einige überflüssige Mängel bei Basics vor allem in der Defensive. Am Ende gab wieder einmal der Vorteil im Tempospiel den entscheidenden Ausschlag, obwohl auch Idstein hier auf einem hohen Level agierte. Die Mädels von A-Lizenz-Inhaberin Yvonne Thon legten gut vor und bestimmten die ersten Minuten (3:1; 4.). Hungen/Lich war beim 5:6 durch Jana Haas (9.) erst zum zweiten Male in Führung, gab diese dann in der kompletten Partie aber nicht mehr ab. Beide Teams bestraften Fehler der Gegenseite konsequent und die Gäste konnten sich des Sieges nie sicher sein. Am knappesten war es kurz nach der Pause, als Idstein mehrfach bis auf ein Tor heran war. Am Ende zeigte sich der amtierende Nordhessenmeister aber einen Tick cleverer und entführte die Punkte zwar hart erkämpft aber unterm Strich verdient.
 
"Kompliment an Idstein – sie haben es uns verdammt schwer gemacht. In dieser Form spielen sie um die beiden Final Four Plätze mit! Wir haben heute mit sieben Spielerinnen durchgespielt. Alle meine Mädels haben viel zum Sieg beigetragen, aber alle haben auch ungewohnte Schwächen gezeigt. Das hat uns Trainern überhaupt nicht gefallen – mal sehen wie wir das abstellen. Jetzt kommt es am 19. Oktober zum Gipfeltreffen der Oberliga Hessen-Nord bei der KSG Bieber – meinem Stammverein. Und ich gehe davon aus, dass mein "altes Wohnzimmer" Großsporthalle Biebertal an einem Freitagabend rappelvoll sein wird – wie in meinen jungen Trainerjahren dort. Es soll ein Fest des Jugendhandballs werden"!, so dass Statement von Ulli Will für das Trainerteam der Gäste. 

Endstand: 41:20
Halbzeit: 22: 9

HSG Hungen/Lich 1: Rika Schneider; Hazami Khattab, Leni Nathes (6), Emma Niebergall (1), Selina Lotz (5), Meileen Schäfer (7), Gretha Nau (4), Jana Haas (18/2) und Gloria Haller

Nächster Kantersieg für den Nordhessenmeister! Die junge Mannschaft aus Baunatal konnte über die kompletten 50 Minuten den Hochgeschwindigkeitshandball der HSG Hungen/Lich nicht verteidigen und war am Ende mit 41 Gegentreffern noch relativ gut bedient. Dafür zeigten die Nordhessinnnen aber eine couragierte Offensivleistung und konnten vor allem durch die starke Melina Hahn (10/1 Tore) dem Favoriten immer wieder ärgerliche Nadelstiche versetzen. Nach der Pause hatten die Gäste ihre stärkste Phase und trotzten Hungen/Lich zehn Minuten lang ein Unentschieden ab (22:9 auf 29:16). Aber dann rollte der Mittelhessenexpress wieder und schraubte das Ergebnis in die Höhe. "Baunatal hat es uns mit dem Angriff recht schwer gemacht. Gloria Haller hat nach ihrer Verletzung ihr Oberliga-Debüt gegeben, da erwarten wir uns in Zukunft nach kompletter Genesung noch einiges! Die 18 Tore von Jana Haas sind natürlich zu relativieren, da sie am meisten vom Tempospiel profitierte. Hoffentlich geht meine Befürchtung, unsere Zuschauer nach dem zweiten klaren Erfolg nicht mehr so recht begeistern zu können ins Leere, denn selbstverständlich sind solche Spitzenleistungen nicht. Das ist knallhartes Training und sollte auch entsprechend gewürdigt werden!" wollte Trainer Ulli Will einer möglichen vorzeitigen Übersättigung einen klaren Riegel vorschieben. "Jetzt fahren wir nächste Woche nach Idstein, welche mit Yvonne Thon auf der Trainerbank eine absolute Handball-Koryphäe verpflichtet haben! Mit deren Art ist aber oftmals nicht leicht umzugehen und das macht die Aufgabe reizvoll! Und danach kommt es am 19. Oktober zum Ligaknaller gegen meinen Heimatverein KSG Bieber … dann wissen wir, wo wir stehen!"

Endstand: 44:8
Halbzeit: 19:5
 
HSG Hungen/Lich 1: Rika Schneider; Luise Bodach (4), Leni Nathes (7), Emma Niebergall (1), Selina Lotz (5), Meileen Schäfer (8), Gretha Nau (7), Jana Haas (12/2)
 
Der Titelverteidiger stürmt mit einem Kantersieg über Neuling TSG Schlitz sofort wieder an die Tabellenspitze. Bereits nach 5 Minuten war beim 5:0 klar, wohin die Reise in diesem Spiel gehen würde. Schlitz wehrte sich nach seinen Möglichkeiten, konnte dem Tempospiel des amtierenden Nordhessenmeisters aber kaum etwas entgegensetzen. Nach dem Pausen-19:5 legten die Schützlinge von Christian Haas und Ulli Will einen18:0-Lauf hin, ehe der tapfer kämpfendenTSG Schlitz sechs Minuten vor Spielende mit dem 37:6 der erste Treffer in Halbzeit Zwei gelang. HSG-Trainer Ulli Will: "Der Aufsteiger war heute kein Maßstab und hat viel Lehrgeld zahlen müssen. Hoffentlich lassen sich die Schlitzer Mädels dadurch nicht entmutigen. Mit der Leistung unserer Mädchen sind Christian und ich natürlich extrem zufrieden. Bemerkenswert waren die vier blitzsauberen Tore von Luise Bodach aus unserer WJC 2, welche heute mit Aushelfen an der Reihe war. In zwei Wochen gegen Baunatal wird es deutlich schwerer werden."
   
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