Hallenschließung

Die DBS Lich ist ganztägig am 25. Mai sowie am 14. und 15. Juni 2018 geschlossen.

Desweiteren ist die DBS Lich vom 25. Juni bis einschl. 14. Oktober 2018 wegen umfangreicher Baumaßnahmen geschlossen.

   

Vor dem Spiel wirkte alles doch wie ein sehr schöner Kaffee-Nachmittag. Wettertal mit den Ehrungen und Verabschiedungen beim letzten Heimspiel. Beide Mannschaften hatten Verluste zu beklagen. Kreuzer, Raab und Wagner aufseiten Wettertals, Martschenke, Whisnant, Marek, Dell, Kresse, Menges und Dannwolf aufseiten der HuLis. Patrick Eckhoff war mit dabei und auch Felix Schmidt hatte zum zweiten Mal das Trikot an. Doch dann entwickelte sich das Match vom Kaffeeklatsch zu einem echten Derby auf eher schlechtem Niveau, aber mit viel Emotion, Taktik, Härte und Stimmung.

Das Spiel wurde von Tobias Lambmann alleine geleitet, der aufgrund der oben angeführten Rahmenumstände alle Hände voll zu tun hatte. Alexander Diehl gelang die 0:1-Führung, bevor dann 57 Minuten Wettertal die Nase vorne haben sollte. Sven Tauber hatte Luca Macht mit Manndeckung versehen und die HuLis hatten daran echt zu knabbern. Wie in den letzten Spielen lag man traditionell 1:4 nach fünf Minuten zurück und spielte nur Stückwerk. Die HuLis einfach ohne Idee und aufgrund der fehlenden sechs Rückraumspieler ohne die nötige Durchschlagskraft. Wettertal hatte zudem mit Roth bei seinem Abschiedsspiel einen echten Teufelskerl im Kasten, der sehr stark hielt und Metzger im Anschluss mit genauen Pässen zum Tempogegenstoß bediente. Unter dem Jubel der Heimfans schlug ein Tor nach dem anderen ein und die Wettertaler liefen locker in der 17. Minute zum 9:4 davon. Die HuLis stellen nun die Abwehr um und Marcel Hastermann nahm sich den Dreizack von Gegenüber Roth und zeigte nun etliche Paraden, die die HuLis einen 6:1-Lauf zum Halbzeitstand von 10:10 bescherten.

Die Torleute bestimmten auch gleich die zweite Halbzeit indem sie auf jeder Seite einen Siebenmeter fischten. Wieder war es Wettertal, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Und wieder war es Merlin Metzger, der mit seinen Tempoläufen dafür sorgte, dass der Geräuschpegel in der Sportstätte Im Eiloh wieder hoch wurde. 18:13 in der 40. Minute ließ es wieder nach einem deutlichen Sieg für den Gastgeber aussehen. Wieder kam Hastermann mit Paraden und eine Manndeckung gegen Boller sorgten dafür, dass die Gäste bis zur 50. Minute auf 21:19 verkürzen konnten. Nun war richtig Feuer in der Halle, denn auch die 40 HuLi-Fans heizten nun mit ein. 22:22 in der 55. Minute. Brückel legte jeweils einmal für Wettertal vor. Schmied und Diehl glichen jeweils aus. Hastermann mit einem gehaltenen Tempogegenstoß und Diehl vorne sorgten für die 24:25-Führung bei 58:15 auf der Uhr. Die auf dem letzten Zahnfleisch ackernde Abwehr holte noch ein Ball und bei 59:04 wurde in der Auszeit besprochen wie man vorne den Sack zumachen wollte. Dies ging komplett in die Hose und man verlor bei 59:37 den Ball. In der Wettertal-Auszeit war klar, dass man irgendwie das Ding nun nach Hause holen wollte. Wettertal räumte nach rechts ab und der Wurf ging über den Kasten. Da war das Ding zu Hause und obwohl es um nichts mehr ging war der Jubel groß.

„Wenn man bedenkt das Anhäuser und Schmidt beide nur drei Minuten gespielt haben und unser Patrick Eckhoff gar nicht, haben wir das mit nur einer Auswechslung nach Hause geholt. Das war eine wahnsinnige Energieleistung. Ein eher schlechtes Spiel aber noch einmal mit richtig Emotion und Stimmung. Klar gehen wir gerne so auf Abschlussfahrt. Ein Unentschieden wäre heute gerecht gewesen und der Sieg doch glücklich. Aus einem kämpferischen Glanztag meiner Mannschaft muss ich Hastermann herausheben, der heute ganz einfach zweimal die Toten wieder belebt hat. Er hatte die nötigen Adrenalinspritzen in den Halbzeiten dabei. Für mich immer wieder besonders in meiner Heimatstadt zu spielen und ich bin meiner Mannschaft enorm dankbar für diesen beherzten Auftritt.

Der vierte Platz ist sehr stark. Vor der Saison wussten wir schon, dass wir die Klasse besitzen, um die Plätze drei bis sechs mitspielen und auch mal einen Großen ärgern zu können. Heuchelheim und Friedberg sind da oben eine Liga für sich. Und Lumdatal hat uns auch zweimal gezeigt, dass sie deutlich stärker sind. Als in Mörlen gleich vier Spieler mit Kreuzband, Mittelfuß und Mittelhand wegbrachen und wir quasi die letzten acht Spiele mit sechs bis acht Ausfällen aufliefen und gar nicht mehr unter Wettkampfbedingungen trainieren konnten, haben wir trotzdem noch 4:4 Spiele geholt. Das war Klasse. Auch dass so Spieler wie Kresse, Marek, Eckhoff und zuletzt Schmidt dann da waren und uns unterstützt haben, zeigt mir als Trainer, dass ich mit meiner Verlängerung alles richtig gemacht zu haben. Es stimmt einfach mit den Spielern hier.“

   

Die nächsten Spiele  

Samstag, 26.05.2018
12:45 mJC, BOL-Quali, Gruppe 3, 26.05.2018 in Hungen
HSG Hungen/Lich : mJSG Griedel/Mörlen

12:50 wJC, BOL-Quali, Gruppe 4, 26.05.2018 in Homberg
TSF Heuchelheim : HSG Hungen/Lich II

14:05 mJC, BOL-Quali, Gruppe 3, 26.05.2018 in Hungen
mJSG Linden II : HSG Hungen/Lich

14:40 wJC, BOL-Quali, Gruppe 4, 26.05.2018 in Homberg
HSG Hungen/Lich II : TV Homberg

15:40 wJC, BOL-Quali, Gruppe 4, 26.05.2018 in Homberg
HSG Dutenh./Mü... : HSG Hungen/Lich II

16:05 mJC, BOL-Quali, Gruppe 3, 26.05.2018 in Hungen
HSG Hungen/Lich : HSG Lollar/Ruttersh.

18:05 mJC, BOL-Quali, Gruppe 3, 26.05.2018 in Hungen
HSG K/P/G/Butzbach : HSG Hungen/Lich

Sonntag, 27.05.2018

10:00 VR-wJA-Grp. 2
HSG Hungen/Lich : HSG Maintal

12:50 VR-wJA-Grp. 2
HSG MainHandball : HSG Hungen/Lich

14:00 VR-wJA-Grp. 2
HSG Hungen/Lich : TV Hüttenberg

 

   
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